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"Frische und Greentec - das passt zusammen!" Tatsächlich strömen Frischeprodukte wie Obst und Gemüse, Fisch oder auch Schnittblumen, Topfpflanzen und viele weitere natürliche Güter in riesigen Mengen in die Hallen des Großmarkts an der Weser. Wenn man Frische im Namen trägt, dann ist es daher nur konsequent, findet Kluge, dass man sich auch bei der Energieversorgung für die Umwelt verantwortlich fühlt, aus der diese Güter bezogen werden. In der Hauptsache ist das die Gegend rund um Bremen, mit einem Einzugsbereich von etwa 100 Kilometern. Die Leitung des Großmarkts hat sich deshalb dafür entschieden, 50.000 Quadratmeter Dachfläche an die WIRSOL SOLAR AG zu verpachten, damit das Unternehmen sie zur Erzeugung klimaschützender Energie verwenden kann. „Wir sind der Meinung: Frische und Greentec – das passt zusammen“, kommentiert Kluge die Entscheidung. Ab Frühjahr 2010 wird WIRSOL auf den Dächern des Bremer Großmarkts zwischen ein und zwei Megawatt Strom pro Jahr produzieren und ins öffentliche Netz einspeisen. Das entspricht einer eingesparten Kohlendioxid-Menge von etwa 900 – 1.800 Tonnen pro Jahr, oder anders gesagt: Einem Güterwaggon mit sieben bis 14 Waggons voller Steinkohle. Abgesehen davon, dass das Engagement sich durch die Pacht auch finanziell lohnen kann, sind für die Leitung des Bremer Großmarktes andere Überzeugungen entscheidend: „Für uns ist es ein Beitrag, den wir gerne leisten. Und auch unsere Kunden, die schon wegen ihrer Berufe ein besonderes Verhältnis zur Natur haben, honorieren das sehr.“ Der Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Dr. Reinhard Loske, sieht in dem Solarprojekt sogar eine Vorreiterrolle: „Ich würde mir wünschen, dass die Solar-Anlage auf dem Bremer Großmarkt nach der Fertigstellung rasch eine Signalwirkung für die Region entfaltet.“ Denn in Bremen und Umgebung gebe es viele ungenutzte Dachflächen, die sich zur Produktion von umweltfreundlicher Energie eignen. Auch WIRSOL-Vorstand Stefan Riel sieht ein gewaltiges Potenzial: „Insbesondere bei vielen Betrieben in der Region gibt es hervorragende Bedingungen.“ Aufgrund der Energieeinspeisevergütung sind konstante Preise für einen Zeitraum von 20 Jahren staatlich garantiert. Die Investition sei zudem alles andere als ein Wagnis, sagt Riel: „Wenn das Dach in Ordnung ist, liegt das Risiko faktisch bei null.“ Informationen unter www.wirsol.de
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